Projekt Fabrik Elba zurück
Jurysitzung zum Architekturwettbewerb „Projekt Fabrik Elba“
Der eingeladene, architektonisch-städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb für das ehemalige ELBA-Gelände in Wuppertal Elberfeld ist entschieden. Durchgesetzt im einstufigen Ideenwettbewerb hat sich das Kölner Büro Prof. Coersmeier.
Ein lebendiges Quartier auf über 50.000 Quadratmeter im Herzen Wuppertals zu entwickeln war das Ziel des Ideenwettbewerbs „Projekt Fabrik Elba“. In den ambitionierten Visionen der beteiligten Architektenteams fanden sich hierfür zwanzig ganz unterschiedliche Realisierungsmöglichkeiten.
Viel Glas mit Bezug zur Schwebebahn, eine grosszügige Sky-Lounge und die besondere Inszenierung der „ELBA-Höfe“ kennzeichneten den Siegerentwurf des Büros Prof. Coersmeier. Die neuen Bauten sollen dabei die historische Bausubstanz nicht dominieren, sondern sie angemessen ergänzen. So könnte das ELBA-Gelände zum Schmuckstück des Wuppertaler „Arrenbergs“ werden. Mit der Realisierung soll 2009 begonnen werden.
Zu den Fachpreisrichtern gehörten:
Eckhardt Gerber,
Dortmund
Peter Degen, Düsseldorf
Anett Joppien, Uni. Wuppertal
Für den Wettbewerb waren Preisgelder von insgesamt 60.000 Euro ausgeschrieben worden, wobei 20.000 Euro für den studentischen Wettbewerb (Studenten der Bergischen Universität Wuppertal) und 40.000 Euro für Architekturbüros zur Verfügung standen. Von den Architektenbeiträgen wurden folgende prämiert bzw. angekauft:
1. Preis Prof. Ulrich Coersmeier, Köln (D)
2. Preis gabrowski.spork architektur, Wiesbaden (D)
3. Preis Zelalem Alemu, Wuppertal (D)
Ankauf Urbach Architekten, Wiesbaden (D)
Ankauf Architekturbüro Gerlich, Wuppertal (D)
Ankauf Fischer Architekten, Offenburg (D)
Ankauf prokosch + partner architekten, Wuppertal (D)
Ankauf Friedrich W. Figge Architekten, Wuppertal (D)
Ankauf DFZ Dinse Feest Zurl Architekten, Hamburg (D)
28.05.2008 BauNetz