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Willkommen!
Eröffnung der Markthalle am 17.11.2006


Die Markthalle am Arrenberg ist kurz nach der Eröffnung zu einem Treffpunkt im Stadtviertel geworden. Es gibt Käse, Wurst, Fisch, Gemüse, Obst und frischen Kaffee.

Willkommen, Benvenuti, Bienvenidos – in den Arrenbergschen Höfen, der ehemaligen Sauerbruch-Klinik, geht es international zu. Kaum hat man den Neubau an der Arrenberger Straße 34 betreten, duftet es nach frischem Gebäck und Brot von Bäcker Dirk Goerl. Das macht Appetit. Aber nicht nur die Nase, auch andere Sinnesorgane werden intensiv angeregt. Das Auge findet keinen Fixpunkt, sondern wandert von den künstlerisch gestalteten Marktwagen über das üppige, einladend gestaltete Angebot des Gemüsestands hinüber zu dem großen mit roten Schleifen dekorierten Baum.
Die Ohren fangen Fetzen unterschiedlicher Sprachen auf. Das Umfeld am Arrenberg spiegelt sich in der Kundschaft wider. Hier geht es international, oder wie es Investor Dr. Bodo Küpper sagt, mediterran zu.

Zeit zum Verweilen
Nach der ersten Runde vorbei am Blumenstand, am Fischstand, am Käsestand, am Wurststand und an der Sushi•Bar, lädt die Kaffee-Bar von Paolo Frisella in der Mitte der Halle zum Verweilen ein. Barhocker in Schwarz, Silber und Rot sehen bequem aus,
um dort das aufmunternde und wärmende Koffein-Getränk zu genießen. Wer es lieber etwas rustikaler mag setzt sich an einen der hohen Holztische. Dort sind auch Cortina
und Rainer Böttger. Sie sind aus der Südstadt gekommen, weil sie einfach neugierig auf das neue Einkaufsangebot waren. „Es ist schön so ein Angebot in der Nähe zu haben“, sagt Cortina Böttger.

Vom Warenangebot ist auch ihr Mann angetan. Ihn regt die Vielfalt der Auslagen an. „Dass man hier an sechs Tagen von 8.00 bis 20.00 Uhr einkaufen kann ist schon toll“, findet das Ehepaar. Monika Kostelecky hat es nicht so weit. Sie lebt am Arrenberg und ist auch neugierig auf die Markthalle. Den Spaziergang mit dem Hund nutzt sie, um einmal in die Halle zu schauen. Sie ist begeistert, über die Vielfalt, die jeder einzelne
Stand zu bieten hat. Allein dadurch würde man schon zum Kaufen angeregt.
„Die Waren sind auch sehr nett präsentiert. Allein der Anblick macht da schon Freude“, sagt sie während ihr Blick über den Obststand von Werner Dirkes gleitet. Er war von der Idee der Markthalle so begeistert, dass er aus dem Ruhestand zurück an den Verkaufsstand ging.

Stefan Klute bietet an seinem Stand ausgewählte Weine an. An den Tischen füllt es sich langsam. Der Gesprächspegel wird lauter, der Kaffeeduft intensiver. Jetzt fallen die schwarzen Plastiken des Wuppertaler Künstlers Andreas Komotzki weniger ins Auge, die zuvor noch das Bild mitten in der Halle prägten. Die überlebensgroße Skulpturengruppe ist auch (als Umsetzung des Themas „Aufbruch“) auf den Veröffentlichungen der Arrenbergschen Höfe zu finden. Hier wird konsequent der Weg der Verbindung von Kunst, Leben und Arbeiten weitergegangen. Werner Dirkes hat währenddessen viel zu tun. Frischer Fenchel, Bohnen, Rosenkohl und Bohnen gehen über die Standtheke, auch am Wurststand von Rosi Daheim ist es voller geworden. Die frischen Brötchen regen die Geschmacksnerven an. Wer es lieber etwas süßer mag, findet am Brotstand Berliner Ballen und anderes verlockendes Gebäck. Die Händler in der Markthalle bieten ein breites Sortiment. Gleichzeitig ist dort ein behaglicher Treffpunkt.

Herzlich willkommen, benvenuti und Bienvenidos mitten in Wuppertal!

Eckhard Fuchs

Künstler:
– Juan Gutierrez, Saxofon
– Trio Grande



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