Die Markthalle am Arrenberg ist kurz nach der Eröffnung zu einem
Treffpunkt im Stadtviertel geworden. Es gibt Käse, Wurst, Fisch,
Gemüse, Obst und frischen Kaffee.
Willkommen, Benvenuti, Bienvenidos – in
den Arrenbergschen Höfen,
der
ehemaligen Sauerbruch-Klinik, geht es international
zu. Kaum hat man den Neubau an der Arrenberger
Straße 34 betreten, duftet es nach frischem
Gebäck und Brot von Bäcker Dirk Goerl.
Das macht Appetit. Aber
nicht nur die Nase, auch andere Sinnesorgane
werden intensiv angeregt.
Das Auge findet keinen Fixpunkt, sondern wandert
von den künstlerisch
gestalteten Marktwagen über das üppige,
einladend gestaltete Angebot
des Gemüsestands hinüber zu dem großen
mit roten Schleifen dekorierten
Baum.
Die Ohren fangen Fetzen unterschiedlicher
Sprachen auf. Das
Umfeld am Arrenberg spiegelt sich in der Kundschaft
wider. Hier geht es
international, oder wie es Investor Dr. Bodo
Küpper sagt, mediterran zu.
Zeit zum Verweilen
Nach der ersten Runde vorbei am Blumenstand,
am Fischstand, am
Käsestand, am Wurststand und an der Sushi•Bar,
lädt die Kaffee-Bar von
Paolo Frisella in der Mitte der Halle zum Verweilen
ein. Barhocker in
Schwarz, Silber und Rot sehen bequem aus,
um
dort das aufmunternde
und wärmende Koffein-Getränk zu genießen.
Wer es lieber etwas rustikaler
mag setzt sich an einen der hohen Holztische.
Dort sind auch Cortina
und Rainer Böttger. Sie sind aus der Südstadt
gekommen, weil sie einfach
neugierig auf das neue Einkaufsangebot waren. „Es
ist schön so ein
Angebot in der Nähe zu haben“, sagt
Cortina Böttger.
Vom Warenangebot ist auch
ihr Mann angetan. Ihn regt die Vielfalt der
Auslagen an. „Dass man hier an sechs Tagen
von 8.00 bis 20.00 Uhr einkaufen
kann ist schon toll“, findet das Ehepaar.
Monika Kostelecky hat es
nicht so weit. Sie lebt am Arrenberg und ist
auch neugierig auf die
Markthalle. Den Spaziergang mit dem Hund nutzt
sie, um einmal in die
Halle zu schauen. Sie ist begeistert, über
die Vielfalt, die jeder einzelne
Stand zu bieten hat. Allein dadurch würde
man schon zum Kaufen angeregt.
„Die Waren
sind auch sehr nett präsentiert.
Allein der Anblick macht
da schon Freude“, sagt sie während
ihr Blick über den Obststand von
Werner Dirkes gleitet. Er war von der Idee der
Markthalle so begeistert,
dass er aus dem Ruhestand zurück an den
Verkaufsstand ging.
Stefan Klute bietet an seinem
Stand ausgewählte Weine an. An den
Tischen füllt es sich langsam. Der Gesprächspegel
wird lauter, der
Kaffeeduft intensiver. Jetzt fallen die schwarzen
Plastiken des Wuppertaler
Künstlers Andreas Komotzki weniger ins Auge,
die zuvor noch das Bild
mitten in der Halle prägten. Die überlebensgroße
Skulpturengruppe ist
auch (als Umsetzung des Themas „Aufbruch“)
auf den Veröffentlichungen
der Arrenbergschen Höfe zu finden. Hier
wird konsequent der Weg der
Verbindung von Kunst, Leben und Arbeiten weitergegangen.
Werner Dirkes hat währenddessen viel zu
tun. Frischer Fenchel, Bohnen,
Rosenkohl und Bohnen gehen über die Standtheke,
auch am Wurststand
von Rosi Daheim ist es voller geworden. Die frischen
Brötchen regen die
Geschmacksnerven an. Wer es lieber etwas süßer
mag, findet am Brotstand
Berliner Ballen und anderes verlockendes Gebäck.
Die Händler in
der Markthalle bieten ein breites Sortiment.
Gleichzeitig ist dort ein behaglicher
Treffpunkt.
Herzlich
willkommen, benvenuti und Bienvenidos mitten
in Wuppertal!
Eckhard Fuchs
Künstler:
– Juan Gutierrez, Saxofon
– Trio Grande
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