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13.04.2008 | Westfälische Zeitung | Valeska von Dolega zurück
Arrenberg mischt NRW-Tag auf
100 Künstler aus mehr als 20 Ländern kommen in den Arrenberg`schen Höfen zusammen.
Wuppertal. „Wir dachten, das Programm zum NRW-Tag sei komplett. Aber Thilo Küppers Projekt ist eine tolle Ergänzung zu anderen Angeboten“, ur- teilt Marketing-Chef Georg Sander über das Kunst Cluster Wuppertal, das jetzt als jüngstes Kind im Programm des NRW-Tags präsentiert wurde. Pünktlich zur großen Sause im August sollen 100 Künstler aus mehr als 20 Ländern und vier Kontinenten sternenförmig in den Arrenberg`schen Höfe zusammenkommen, um dort „ebenso umfassend wie vielseitig alle Facetten von Kunst zu präsentieren“, so Thilo Küppers,Organisator des Kunst Clusters. Alle Genres sind bei diesem Kunst-Marathon vertreten – und natürlich mischen jede Menge Wuppertaler Kunstschaffende mit.
Das Performance-Duo Eberhard Kranemann und BrindlArt steuert ein 72 Stunden währendes Event bei. Multimedial wird es zugehen, und wer die Männer kennt, ahnt: experimentiert wird auch. Meisterschüler Tony Craggs zeigen Bilder, Skulpturen und Installationen, Double C Productions, also Ex-Pina-Bausch-Tänzerin Chrystel Guillebeaud und ihr Mann Chun-Hsien Wu, tanzen, als bildende Künstler sind Georg Janthur, der im Rahmen des „Met-Projekts“ in New York gastierte, und Andreas Komotzki dabei, und Matthias Nahmmacher und seine Formation Sonorfeo spielen mit der Kantorei Barmen Gemarke „Jesus meine Freude“.
Insidern ist Wuppertal als Filmstadt bekannt. Die Frage, wie man unverbrauchte Bilder für interessante Szenen findet, haben sich viele Regisseure im Tal beantworten lassen. So Benjamin und Dominik Reding, die 2006 ihren Film „Für den unbekannten Hund“ im Tal drehten. Um das Werk am NRW- Tag zu zeigen, reisen die Brüder aus Berlin an. Eine kürzere Anreise hat Anne Linsel. Ihr Film über Pina Bausch ist Bestandteil des Kunst Clusters.
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